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Teammember KLAUS

 

Zweiradlerischer Werdegang:
Ich weiß nicht mehr, wann das bei mir genau losging mit den Zweirädern, aber ich kann nicht mehr davon lassen.

 

Der Roller war mein erstes Zweirad, rotbraunes Stahlrohr ca. 10" Speichenräder mit etwa 15 mm breiten cremeweißen (weil vergilbt) Vollgummireifen- der war schnell!! Allerdings bin ich da auch das erste Mal schön über´n Lenker gegangen.
Das erste Rad war blau (18"Räder?) und von meinem Bruder vorgetestet.
Irgendwann bekam ich ein neues Rad: 26"-Laufäder; Rixe "Kleinrahmen" rot. Das wurde, wie eigentlich alle meine Fahrzeuge zu dieser Zeit, sofort im Wald geländegetestet.
In diese Phase fällt auch die gemeinsame Bastelzeit mit meinem Bruder, wobei diverse Konstruktionen aus zumeist Klapprädern und unterschiedlichen Sperrmüllfahrradteilen entstanden. Allesamt nicht verkehrssicher soll hier auf die Tandem und Sidebyside-Bikes nicht weiter eingegangen werden.
Ein Bonanzarad mit Bananensattel mußte bei mir auch leiden, schließlich versprachen die grobstolligen Reifen Geländetauglichkeit! Im Gegensatz zur Sitzposition!
Dann ging´s mehr auf die Straße mit einem Sportrad 5-Gang Motobecane. Abgerissene Bremszugnippel, Lenkerbruch beidseitig und auf einer Zeltplatzgepäcktour (die Gasflasche war wohl doch zu viel! ) waren dann so viele Speichen im Hinterrad gebrochen, daß ich mich mit dem Auto abholen lassen mußte.
ATB war die nächste Stufe. Zurück ins Gelände mit Giant Hurricane und Suntourschaltung (damals teilweise technisch noch vor Shimano) das war so 1992.
Erster MTB-Urlaub am Lac du Mont Cenis mit Schutzblechen und Gepäckträger aber ohne Helm.
Das Giant wurde mir geklaut, nächstes Rad Schauff Himalaya lila mit XT, allerdings mehr alltagsmäßig mit Beleuchtung und Schutzblechen(1993).
Für´s Gelände ein gebrauchtes Hardtail Specialized Stumpjumper mit XT(1995). Da hab ich dann eine nagelneue MAG21 eingebaut, Magura Raceline und Klickpedale. So ging´s dann auch am Gardasee schon gut ab.
Zum Racen auf der Straße ein Cinelli Supercorsa mit Campa Chorus 8f(1996).
Jetzt kommt das Fully, na ja am Afang hatte ich mein Specialized Stumpjumper FSR XC Pro noch fast so hart abgestimmt wie ein Hardtail aber nach der Umgewöhnung machte es schon Spaß den Federweg zu nutzen. Eine XT-Disc vorn und Magura HS33 hinten brachten nochmal ordentlich Performance (2000).
Nach einer Testfahrt mit einem Rocky Mountain Element wußte ich , daß das mein nächstes Bike wird. Seit März 2002 also Element Team SC mit Marzocchi Marathon S, Formula B4 Scheibenbremse und totaler RaceFace-Bestückung.
Dann noch ein PurePower Pedal Power SLX und ein Rocky Mountain RM7 FR für die Abwechslung im Bikepark und für den Alltag ein Agresti mit Look Fournales und Rohloffschaltung.

Das war's so im groben. Sämtliche Räder aufzuführen hab´ich keine Lust. Erstens fahr ich lieber als zu schreiben, zweitens muß auch noch einiges repariert werden und dann ist das hier die Team- und nicht die Museumsseite (sonst müßte ich euch noch was über mein Kunstfahrrad mit Holzfelgen erzählen!!).


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Teammember SIGI

 


Bezogen auf's Fahrrad bin ich eher ein Spätstarter. BMX hat mich damals irgendwie nicht interessiert (was ich heute wegen der mangelnden Bärentatzen-Technik immer noch bereue). Interessant hingegen waren die motorisierten Jahre, in denen ich mittels diverser Enduros so ziemlich jeden Quadratmeter unbefestigtes Gelände im ganzen Umkreis mindestens einmal umgefräst habe. Leider war das zu einer Zeit, wo die Feld-Wald- und Wiesenwächter für so ziemlich jeden Trampelpfad ein Betretungs- und Befahrungsverbot aussprachen (außer natürlich für die riesigen Baumaschinen, Erntefahrzeuge und ähnlich sensibles Gerät, die natürlich, anders als alle Zweiräder, keine Schäden am Boden verursachen). Im Straßenverkehr macht so ein Geländerennerle irgendwie keinen Spaß Und Supermoto kam erst viel viel später. Also kam da zweiradtechnisch erstmal lange nichts. Bis...

 

Ja, bis ich mir im Herbst 1992 mein erstes MTB zulegte. Ein Wheeler 8800 mit kompletter XT. Und das eher zufällig, weil mir das Teil von allen Rädern, die da so beim Händler rumstanden, am stabilsten aussah. Und wie es halt so kommt, im Sommer 1993 der erste Bikeurlaub in den Alpen, am Lac du Mt. Cenis. Nach dieser Erfahrung war dann dringend die Verbesserung des Equipments angeraten. Eine Federgabel mußte her, ein wirkliches High-End-Produkt mit besten Referenzen, die diesen Belastungen im Gelände auch wirklich standhält...eine Rock Shox MAG21 mit sagenhaften 48mm Federweg (hört auf zu lachen, das war damals schon was Gutes!!). Dazu eine Magura Hydraulikbremse und ab 1994 waren wir dann ein- bis zweimal im Jahr am Gardasee. Und das war's dann wirklich. Im darauffolgenden Jahr, also 1995, bastelte ich mir mein erstes Custom-Bike zusammen. Ein GT Zaskar LE mit besagter, aber zur Veredlung der Optik, pulverbeschichteter MAG21 (wurde eigens für diesen Umbau mit einem Long Travel - Kit auf gnadenlose 60mm Federweg aufgerüstet), Magura Raceline, Race Face-Kurbeln und noch einigen Syncros-Parts. Und ich fuhr damit, reparierte, tunte, zerstörte irgendetwas und reparierte und tunte wieder. Und ehe man sich versieht, macht man einen Fahrradladen auf, da ich die ganzen Teile- und Zubehörkataloge sowieso auswendig kannte und die Welt an meinem Wissen teilhaben lassen wollte (na, da kommt der Größenwahn schon ein bisserl durch, oder?) Was aber leider dazu führte, daß man nicht mehr so oft aufs Bike kommt. Nein, nicht weil sie mich inzwischen weggeschlossen haben, sondern weil's halt einfach viel Arbeit ist. Aber das wird besser, ich hab's mir ganz fest vorgenommen (ja is denn schon wieder Silvester!?)

 

Und zum Schluß noch eine kleine Ahnengalerie.

 

1992-1995

Wheeler 8800 (inzwischen irgendwo in der Garage eingelagert)

1995-2000

 GT Zaskar LE (ab und zu noch in Gebrauch)

ab 1996

DeRosa Signatura SPX mit Campa Chorus Ausstattung (für die Trainingskilometer auf der Straße)

2000-2002

Cannondale SV FR 1000 CustomMade (verkauft)

ab 2002

Rocky Mountain Switch 2001 CustomMade mit Rohloffantrieb

ab 2002

Rocky Mountain RM6 (eigentlich ist's ja schon zum RM7 mutiert)
Das ist mein Lieblingsbike!! Warum? Na, weil es so ist wie ich: Ordentlich Masse, nach diversen Änderungen nur noch direkte Linie und mit ordentlich Schluckvermögen (haha, was ihr wieder denkt. Meistens genieße ich die Erzeugnisse unserer Espressomaschine hier im Laden).

ab 2003

Agresti Tria Race Custom für noch mehr Trainingskilometer auf der Straße (schaun mer mal)


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